Die Geschichte vom wunderschönen
Pedro ist auch eine ganz traurige. Er wurde zum ersten mal vor einigen
Wochen von der Fotofrau von Ayuda gesichtet, als er in der Nähe
eines Kreisverkehrs im Hinterland der Costa del Sol seine Runden
drehte, alleine, in der Nähe stand allerdings ein weißes
Auto. Kurze Zeit später sah man ihn im Auto, nahm also an, das sei
sein Besitzer.
Das
Spiel wiederholte sich noch zwei Tage, und am dritten Tag lief Pedro
plötzlich alleine am Kreisverkehr und auch an den darauffolgenden
Tagen irrte er umher, schloss sich jedem Gassigänger mit Hund an
und musste dann doch vor der Tür bleiben. Er wurde gefüttert
und auch zum Gassigehen mitgenommen, aber niemand nahm ihn mit ins
Haus.
Dann haben Engländer die Nummer von Helgard von Ayuda ausfindig
gemacht, sie angerufen und nun ist Helgard wieder um einen Hund
„reicher“.
Pedro findet es im Riesenrudel
nicht berauschend, zumal es immer enger wird bei Helgard, wegen des
Dauerregens seit Wochen sind alle Ausläufe unter Wasser und die
meisten Hunde deshalb im Haus, das Haus ist inzwischen eher eine
Riesenhundehütte... Pedro ist sehr sehr lieb und hätte so
gerne eine eigene Familie
für sich und nun wartet und hofft er, dass sich bald jemand
für ihn interessiert :-) Pedro ist manchmal noch etwas
schüchtern, doch mit Geduld und viel Zuwendung wird er sicher
"seinem" Menschen ein ganz treuer Kumpel werden :-) Inzwischen ist
Pedro nach Deutschland geflogen und geniesst nun erstmal das etwas
ruhigere Leben in seiner Pflegestelle in Neumünster
(Schleswig-Holstein). Sobald Pedro sich hier etwas eingelebt hat,
werden wir an dieser Stelle berichten, wie er sich hier so zeigt.
Er ist ca. 1-2 Jahre alt und 52 cm groß. Er ist kastriert,
geimpft, gechipt und getestet und wird nun gegen Schutzvertrag und eine
Schutzgebühr vermittelt.
Wer gibt Pedro seinen Glauben an die Menschen zurück und
lässt ihn die Welt wieder verstehen??