... Sally mit ihrem freund Vayu ...Sally lebt nun schon seit mittlerweile
10,5 Monaten bei uns und lässt sich absolut nicht mehr aus unserer
Familie wegdenken! Und dabei wollte ich ja eigentlich gar keinen
zweiten Hund…
Sally kam also mehr durch Zufall zu
uns, um genauer zu sein, durch Liebe auf den ersten Blick. Ich habe
Anfang Oktober meine Mutter zu Frau Passenheim begleitet um dort ihren
Chico abzuholen und dann war da dieses kleine Hündchen, das sich
sofort auf meine Füße legte. Also rief ich zu Hause an und
fragte, ob es okay sei, wenn ich noch einen Hund mitbringen würde…
Zähneknirschend wurde ja gesagt.
Die erste Woche war ich mit Sally an der Ostsee, wo sie noch mit Chico zusammen war. Danach ging es nach Berlin und zu meinem anderen Hund, Berry, ein 10jähriger Wolfspitz.
Der hat das neue Familienmitglied super aufgenommen und die beiden lieben sich abgöttisch! Sally durfte bei ihm quasi alles! Im Winter hat sie ihm Unmengen Fell rausgerupft und ihm alles nachgemacht. Die junge Dame kann sogar im Stehen Pipi machen…
Sally lernte schnell, was man von ihr
wollte und hatte beim Lernen unheimlichen Spaß. Sie hat
natürlich jede Menge Chaos veranstaltet, aber nichts kaputt
gemacht. Sie liebte es, meine Schuhe zu klauen und anschließend
halb reingeklettert, um darin einzuschlafen.
Im Mai wurde sie dann läufig und dann begann die unschöne Zeit. Sally, sonst ein halber Clown und ausgesprochen bewegungsfreudig, wurde träge und matt. Sie lag nur noch rum, hatte noch nicht einmal mehr Lust, mir andauert hinterher zu tappern. (Eines ihrer Hobbys war sonst immer: Egal wo Frauchen hingeht, ich folge ihr!) Wir schoben das auf die Läufigkeit und anschließend auf die Scheinschwangerschaft, die sich einstellte. Die Tierärzte bestätigten dies. Doch auch nach Abklingen der Scheinträchtigkeit blieb sie matt, fast lethargisch. Jetzt kam auch noch hohes Fieber hinzu und kein Mittel vom Tierarzt half. Da die Ärztin schließlich mit ihrem Latein am Ende war, schickte sie uns in die Tierklinik, wo wir auch noch am selben Abend hinfuhren. Nachts um 3 Uhr musste ich dann ohne die Kleine nach Hause fahren, sie haben sie wegen viel zu schlechter Blutwerte da behalten. Sie hatte eine so schlechte Blutgerinnung, dass die Gefahr auf spontane innere Blutungen bestand…
Eine Woche war Sally dort, wo sie auf Herz und Nieren geprüft wurde. Schließlich die Diagnose: Ehrlichiose, was jedoch mit einem harten Antibiotikum geheilt wurde. Jedoch haben sie auch bei einer Punktion des Brustbeins festgestellt, dass sie Leishmaniose positiv ist, was momentan noch nicht ausgebrochen ist.
Nach der Woche gab es ein großes
Hallo in der Klinik, sowohl Sally als auch ich, haben uns unheimlich
gefreut, uns wieder zu haben!!!
Seit sie aus der Klinik wieder da war, war sie wieder vollkommen die Alte: Sie spielt auf der Hundwiese wieder mit den anderen Hunden und hängt sie alle ab, wenn es um Geschwindigkeiten geht, sie ist frech und ausgelassen und hat einfach Spaß an allem. Mir geht noch immer jedes Mal das Herz auf, wenn ich sie rennen sehe, weil ich mich einfach nur freue, sie wieder zu haben!!!
Sally ist ein tierischer Sonnenschein und wickelt jeden im Handumdrehen um den kleinen Finger.
Ich könnte jetzt natürlich
noch unheimlich viel mehr schreiben, aber das würde in
Schwärmerei ausarten. ;)

