Holly

         

Happy-End.............oder doch nicht??????????
Das muss man sich oft fragen, wenn Frauchen oder Herrchen die Geschichten von ihren Vierbeinern schreiben...

So ist auch dies eine Geschichte von einem Hund, der zu Anfang wohl süß und knuffig war und dann nach kurzer Zeit doch ein Klotz am Bein. Zumal dann sowieso, wenn  festgestellt wird, dass das Tier nicht gesund ist.
Für mich ist es unbegreiflich, wie hoch der Egoismus und die Ignoranz einzelner Menschen ist, wenn es um die so genannte Tierliebe geht. Dann wird alles in den Vordergrund gebracht, nur die Wahrheit nicht. Wie z.B. eine schwere, hohe Kosten verursachende Erkrankung.   Hauptsache, das Vieh kommt wieder weg. Nach uns die Sintflut.
Die Menschen, die in Erwägung ziehen, sich ein Tier anzuschaffen, sollten sich im Klaren darüber sein, dass sie damit auch Verantwortung übernehmen. Das nicht nur für 1-2 Wochen oder Monate, sondern für ca. 15 Jahhree!! In Guten wie in schlechten Tagen. 

Eines ist jedenfalls sicher, dies ist eine Happy-End, allen anfänglichen Widernissen zum Trotz. Es ist die Geschichte vom Jonas, den wir jetzt HOLLY nennen. Leider musste der Gute in seinem kurzen Leben schon viel leiden. So ist auch er unter keinem guten Stern in Spanien geboren worden. Erschwerend kommt hinzu, dass er eine angeborene Ellbogendysplasie  hat. Mit großer Sicherheit muss er schon, nach Aussage des Tierarztes, bereits längere Zeit stark gehumpelt haben. Als wir ihn mit acht Monaten bekamen, hatte er schon beidseitig eine ausgeprägte Arthrose. Sie ist in diesem Stadium nicht mehr heilbar, die rechtsseitig Operation soll den Verlauf aber verlangsamen und die Schmerzen reduzieren. In absehbarer Zeit muss die linke Seite auch noch operiert werden.

Was uns eben sehr traurig macht, ist die eingangs erwähnte Ignoranz.

Wäre HOLLY einen Monat früher operiert worden, wären seine Chancen auf weitgehende Schmerzfreiheit vielleicht gewährleistet gewesen. Durch den Egoismus der Vorbesitzer, durch  deren Verschweigen der Krankheit und der unterlassenen Hilfeleistung hat der Hund jetzt sein Leben lang unter den Folgen zu Leiden. 

Als Frau Snedker uns anrief und uns bat den HOLLY bei uns aufzunehmen, haben wir ein wenig überlegt. Weil wir ja auch noch die LISA haben. Wir haben uns dann dafür entschieden, nicht zuletzt deswegen, weil LISA und HOLLY Geschwister sind. Die beiden verstehen sich von Anfang an. Meine Frau und ich haben es keine Sekunde bereut. Die Tiere sind so dankbar und vertrauensvoll und lieben das Leben von Tag zu Tag mehr. Trotz aller Schmerzen ist Holly ein richtiger Genießer und Schmuser geworden.  Für uns ist es eine Freude mit anzusehen, wie die Hunde sich zum Positiven entwickeln.

         

Mit beiden Hunden bekamen wir zunächst aber erst einmal einen Haufen Elend. Was natürlich nicht an AYUDA lag, sondern an den miesen Lebenserfahrungen, die die Hunde bis dahin schon mit dem Menschen gesammelt hatten. 

Schön, dass es AYUDA und Frau Snedker gibt, denn ohne diese beiden hätten wir unsere Racker nicht bekommen. Beide Hunde sind für uns eine große Bereicherung in unserem Leben. Wir lieben unsere Hunde. Aus diesem Grund kann kommen, was auch immer will, wir gehen alle zusammen durch dick und dünn. 

Wau Wau