
Benji und Fips wurden im Hinterland
der Costa del Sol gemeinsam mit einem weiteren Bruder von deutschen
Wanderern gefunden und mitgenommen.
Als man sie fand waren sie dem Tod näher als dem Leben und man war
sich nicht sicher ob sie überleben würden. Total dehydriert,
verhungert, mit Schmutz und Parasiten behaftet, das Fell kaum noch zu
erkennen. Ursprünglich wollten die Finder alle drei
behalten, aber nachdem man festgestellt hat, dass sie alle schon 9
Jahre oder evtl. sogar älter sind, hat man nur einen mitgenommen
und die beiden anderen Ayuda überlassen. Ja, und nun sind die
beiden erstversorgt und sind dabei, sich zu
erholen. Dabei stellte sich heraus, dass Fips, der ohnehin desolatere
von beiden, Leishmaniose positiv ist.
Fips ist ca. 31cm groß und war
eine ganz arme Socke, hier die Aussage unserer Fotofrau: „Fips ist ein
kleines Zitteräffchen, wer ihn einmal auf dem Arm hatte will ihn
nur noch lieb haben und beschützen“.
Bei seiner Behandlung wird Ayuda die neuen Besitzer auf jeden Fall
unterstützen. Fips wurde kastriert, gechipt und geimpft und
ist nun in einer liebevollen Pflegestelle in Lübeck, wo wir nun
erstmal seinen Gesundheitszustand mittels genauer Blutuntersuchungen
gecheckt wurde. Fips ist nun auf Allopurinol eingestellt, im April wird
die bei Ayuda übliche 1/4 jährliche Blutabnahme wiederholt,
dann werden wir wissen, wie das Allopurinol angeschlagen hat.
Die SG für Fips ist zweitrangig, für den
süssen kleinem Kerl suchen wir einfach ein liebevolles Zuhause.
Update Pflegefrauchen Beate Februar
2010:
